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Natürlich währt am längsten

Von wegen Zauberei und Esoterik

Esoterik, Magie, Mystik – lange wurde die Naturheilkunde als unseriös abgetan, zu Unrecht: Denn Komplementärmediziner sind weder Zauberer noch Mystiker, sondern ausgewiesene Fachleute für naturkundliche Heilmethoden wie Akupunktur, Homöopathie oder Phytotherapie.

Kreuzzug gegen alternative Heilmethoden

Einseitige Berichterstattung zu alternativen Heilmethoden haben auch in der Schweiz zu einer negativen öffentlichen Wahrnehmung geführt. Seither wird im Namen strenger Wissenschaftlichkeit eine Art Kreuzzug geführt. Weil die Wirkprinzipien alternativer Heilmethoden bisher nicht mit konventionellen naturwissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden können, ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit und damit deren möglicherweise potenziellen Nutzen für viele Patienten in Abrede zu stellen. Die Gegner der Komplementärmedizin wollen sich die alleinige Deutungshoheit über die Medizin und ihre Heilverfahren sichern. Um ihr Ziel zu erreichen, schränken sie die Kunst des Heilens auf eine einzige, konventionell naturwissenschaftliche Methode ein. Sie sagen: "Was mit unserer Methode nicht bewiesen werden kann, ist auch nicht wirksam. Weg damit!"

Offen sein für das Andere

Dieses Vorgehen beruht auf einem Denkfehler. Beweisbarkeit und Wirksamkeit sind zwei Paar Schuhe. In der Medizin ist vieles wirksam ohne klaren Beweis. Ganz allgemein ist das Leben in weiten Teilen nicht messbar. Eine einzige Methode zu verabsolutisieren, wie die Gegner der Komplementärmedizin dies tun, das dient weder den Menschen noch der Kunst des Heilens. Im Gegenteil muss die Medizin, wie jede Wissenschaft, stets entwicklungsoffen bleiben. Und wenn viele mündige, gut informierte Menschen naturheilkundliche Heilmethoden seit Jahrhunderten als wirksam erleben und die Doktoren der Medizin sowie die Komplementärmediziner diese Realität täglich in der Praxis erleben, dann ist klar, dass alternative Heilmethoden wirken.

Bewährt und anerkannt

Heute geniessen naturkundliche Berufe dank einer anerkannten Ausbildung und wissenschaftlichen Erkenntnissen ein hohes Ansehen. Das Recht auf Komplementärmedizin ist hierzulande im Gesetz verankert, und die Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten. Seit 2017 gehören diverse naturheilkundliche Methoden mit der Aufnahme in die Grundversicherung zur medizinischen Grundversorgung. Deshalb ist es wichtig, dass diese Heilmethoden von gut ausgebildeten Fachpersonen ausgeübt werden und weiter Forschung betrieben wird. Die Ausübung dieses Berufs verlangt ein gutes Gespür für Menschen, Interesse an Naturheilkunde und ein breites Fachwissen in Theorie und Praxis. Nur die bestandene Zertifikatsprüfung einer anerkannten Ausbildungsstätte berechtigt zum eidg. Titel und zum Führen einer eigenen Praxis – ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Und der beste Beweis, dass Naturheilkunde mit Magie und Mystik nichts, aber mit einem seriösen Fachgebiet sehr viel zu tun hat.

 

Autor: Reto Vacchelli | Kommentare/Feedbacks an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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